19. Nov: Film "Light to the World" + Vortrag

Am kommenden Sonntag, den 19. November 2017, wird es für Interessierte interessant:

Film: Light to the World (dt. "Licht für die Welt"), 51 Min

Es ist die Geschichte des Fortschrittes der Menschheit durch alle Zeiten – ein Fortschritt, der vorangetrieben wurde durch die Lehren der Gottes Boten, die die Menschheit stets in ihrer Entwicklung und nun zum Anbruch ihrer Reifs begleitet haben. Vor 200 Jahren erhob sich solch eine prophetische Gestalt: Bahá'u'lláh. Er brachte Lehren für das heutige Zeitalter, durch die Trennung und Fremdheit ein Ende finden und schließlich die Einheit der Menschheit verwirklicht werden kann. Menschen aus aller Welt berichten, wie sich ihr Leben durch das Licht, das Bahá'u'lláh in die Welt gebracht hat, veränderte.


Vortrag: Bedeutung der Sendung Bahá'u'lláhs für die heutige Zeit

Shahnam Izadpanah, Autor

Mit dem Erscheinen Bahá'u'lláhs haben sich die über Jahrtausende währenden messianischen Erwartungen erfüllt. Zentrum dieser Verheißungen ist die Errichtung einer neuen, geeinten Welt, die Bahá'u'lláh beansprucht durch Seine innovativen Prinzipien und geistig erbauenden Lehren zu verwirklichen. Im Vortrag soll die Aufmerksamkeit auf einige der philosophischen, sozialen wie ethischen Prinzipien Bahá'u'lláhs gerichtet werden, die dazu ausersehen sind - einem geistigen Sauerteig gleich - die Moral der Menschheit sowie den Rahmen einer gerechten Gesellschaftsordnung neu zu Formen.

Gedenktag an die Unschätzbare Perle – Shoghi Effendi

Heute gedenken wir dem Hüter der Sache Gottes der Bahá´í Gemeinde, Shoghi Effendi.
Shoghi Effendi hatte mit dem Hinscheiden seines Großvaters Abdu´l Bahá, 1921, die Aufgabe des Hütertums testamentarisch übertragen bekommen.

„Gruß und Lobpreis, Segen und Ruhm seien auf jenem ersten Ast des göttlichen Lotusbaumes, der gesegnet, zart, grünend und blühend aus den heiligen Zwillingsbäumen entsprossen ist, der wunderbarsten und unschätzbaren Perle, die aus den wogenden Zwillingsmeeren hervorstrahl.“1

In dem Beginnenden Gestaltenden Zeitalter bestand die Aufgabe des Hüters darin, die bis dato verschiedenartigen lose organsierten Gemeinde zu einer Weltgemeinde zusammenzuführen und das Rahmenwerk der Weltordnung Bahá´u´lláhs aufzubauen. Durch die göttliche Führung konnte Shoghi Effendi in seiner 36 Jährigen Amtszeit von 1921 bis zu seinem Hinscheiden 1957 durch seine Führung und seinen Schutz eine vereinte Weltgemeinde aufbauen. Er war der Erklärer der Worte Gottes und übersetzte Schriften von Bahá´u´lláh und ´Abdul Bahá aus dem Persischen und Arabischen ins Englische, wie beispielsweise Die Weltordnung Bahá´u´lláhs. Neben seiner Vielzahl administrativer Aufgaben, dem Aufbau administrativer Institutionen, der Führung der Gläubigen widmete er sich auch der Planung und Überwachung der Gestaltung der Gärten des Weltzentrums in Haifa und am Schrein von Bahá´u´lláh, sowie dem Weiterbau des Schreins des Báb. Durch seine Anstrengungen konnte der Übergang zur institutionellen Führung der Weltgemeinde aufgebaut und somit 1963 „Das Universale Haus der Gerechtigkeit“ gewählt werden.

Amatu’l-Bahá Ruhiyyih Khanum beschrieb das Hütertum als "wahre Nabe einer Sache, in die sich ihre Lehren und Gesetze wie die Speichen eines Rades einfügen".

1 aus 'Abdu'l-Bahá: Wille und Testament

200 Jahre Bahá´u´lláh

Liebe Greifswalder Mitbürger,

die Bahá'í-Gemeinden weltweit bereiten sich auf den 200. Jahrestag der Geburt Bahá'u'lláhs vor, so auch die Greifswalder Freunde.

Im Prozess der Vorbereitungen der Feierlichkeiten konnte sich die belebende Wirkung der Lehren Bahá'u'lláhs bereits in der Schaffenskraft von künstlerischen Beiträgen ausdrücken. In der bis zum 04.11.2017 laufenden Ausstellung "Die Erde ist nur ein Land und alle Menschen sind seine Bürger" im Koeppenhaus können diese betrachtet werden.

Alle sind herzlich eingeladen, am vielfältigen Programm der Feierlichkeiten teilzunehmen, um einen Einblick zu erhalten, welche Antworten die Offenbarung Bahá'u'lláhs für die Nöte unserer Zeit bietet und den Aufbau einer friedlichen Weltkultur fördert.

15.09. Kulturnacht: 4 DokuKurzFilme + Mitternachtsandacht

Im Rahmen der Greifswalder Kulturnacht am 15. September 2017, wird Folgendes angeboten:

„Frontiers of Learning“: Vier Doku-Kurzfilme aus aller Welt beschreiben das gemeinschaftliche Lernen von Menschen, die in ihren Nachbarschaften am Aufbau einer besseren Welt mitwirken: im nördlichen Teil der Region Bolivar in Kolumbien, in der Stadt Lubumbashi in der Demokratischen Republik Kongo, im kanadischen Toronto und in der indischen Stadt Bihar Sharif und Umgebung.

So zeigt der Film das Engagement von Jugendlichen in Toronto und Bolivar, die ihre Energie für den Dienst an ihren Mitmenschen einsetzen und Verantwortung für die Erziehung der nächsten Generation übernehmen. Aus Lubumbashi im Kongo wird gezeigt, wie Bahá'í-Initiativen zur Gemeinschaftsbildung es Frauen ermöglicht, eine vitale Rolle in ihrer Umgebung einzunehmen. Bildungsaktivitäten der Bahá'í in Bihar Sharif helfen den Teilnehmern, ihre tief verwurzelten Vorurteile über das Kastenwesen und die Geschlechterdiskriminierung in Indien abzulegen.

  • 20 Uhr Kolumbien (25 Minuten)
  • 21 Uhr Kongo (25 Minuten)
  • 22 Uhr Kanada (25 Minuten)
  • 23 Uhr Indien (25 Minuten)
  • 0 Uhr Mitternachtsandacht mit Musik und Gebeten zum Ausklang des Abends. (30 Minuten)

Ort: Familie Witte, Gützkower Str. 48c (Eintritt frei)

Programmheft unter https://www.greifswald.de/kulturnacht

Ein Pinselstrich für die Einheit

In Vorbereitung auf die Ausstellung zum 200-jährigen Jubiläum der Geburt Bahá'u'lláhs mit dem Titel  "Die Erde ist nur ein Land und alle Menschen sind seine Bürger", wurden Mitmenschen eingeladen zum Thema "Ein Pinselstrich für die Einheit" sich an gemeinsamen Bildern zu beteiligen. Die Aktion fand am Donnerstag 13.07 & Freitag 15.07.2017 in der Greifswalder Innenstadt, auf dem Fischmarkt, statt.

Die Einheit der Menschheit, eines der zentralen Themen im Bahá'í-Glauben, diente als Grundlage für einen gemeinsamen Austausch über die Bedeutung der Einheit für jeden Einzelnen und was ihr Beitrag sein könnte zur Besserung der Welt.

 

"Die Sonne Bahás ist untergegangen..."

Schrein Bahá'u'lláhs (Foto: Marco Abrar)

Mit diesen Worten begann das Telegramm an Sultán 'Abdu'l-Hamíd, der über das Hinscheiden Bahá'u'lláhs in Bahji, Israel am 29. Mai 1892 informiert wurde. Einwohner der umliegenden Dörfer, Reiche und Arme, Würdenträger der Schiiten, Sunniten, Christen, Juden und Drusen, ferner Dichter, 'Ulamás und Regierungsbeamte, sie alle vereinigten sich in der Klage um den Verlust, im Lobpreis der Tugenden und der Größe Bahá'u'lláhs.1

Kerkerhaft, mehrfache Verbannungen, unzählige Anfeindungen und Angriffe musste Er in den 40 Jahren seines Wirkens erdulden. Mehr als hundert Werke und zahllose Gebete, Meditationen und Briefe bilden das Offenbarungswerk Gottes an die Menschen unserer Zeit.

Die Schriften von Bahá'u'lláh sind in ihrem Bereich sehr umfassend; sie geben sich mit jeder Phase des menschlichen Lebens ab, mit dem des Einzelnen wie mit dem der Gesellschaft, mit materiellen und geistigen Dingen, mit der Auslegung alter und neuer Schriften und mit der prophetischen Voraussicht der nahen und der fernsten Zukunft.2

Zur Gedenkstunde des Hinscheidens Bahá'u'lláhs (um 4 Uhr) wird neben anderen Gebeten und Schriften, ein besonderes Gebet gesprochen, das Zíyárat-Námih (Besuchsgebet).

 

1 aus Shoghi Effendi: Gott geht vorüber
2 aus John E. Esslemont: Bahá'u'lláh und das Neue Zeitalter

Gedenktag zur Erklärung des Báb

 

Die Bahá'í feiern jedes Jahr weltweit den Beginn eines neuen Zeitalters, als dessen Herold der Báb am 23. Mai 1844 erstmalig auftrat.

Wann: Dienstag, 23. Mai 2017, um 18 Uhr
Wo: Kindergarten Wilde 9, Gutshof 3, 17498 Guest

Der Báb war der Religionsstifter des Babismus. Er verstand sich selbst als das "Tor zu Gott" und als Wegbereiter einer neuen Offenbarung. Viele Seiner Schriften beziehen sich auf den, "den, Gott offenbaren wird".

Der Báb (arab. "das Tor") rief zu sozialer und religiöser Erneuerung auf und brach mit veralteten religiösen Traditionen, indem Er unter anderem mehr Frauenrechte und Schulbildung für alle forderte, sowie die Einheit der Religionen betonte. Er bahnte den Weg für eine neue, göttliche Botschaft, die unmittelbar bevorstehen würde und mit der Er das Kommen Bahá'u'lláhs (arab. "Herrlichkeit Gottes", 1817-1892), des Stifters der Bahá'í-Religion, ankündigte. Die fortschrittlichen und revolutionären Lehren des Báb führten zu einer Bewegung, die innerhalb weniger Jahre sehr großen Zulauf erlebte und verkrustete, gesellschaftliche Strukturen der persischen Gesellschaft ins Wanken brachte.

»Aus bloßem Nichts hast Du, o großer, allmächtiger Meister, mich durch die himmlische Kraft Deiner Macht hervorgebracht und mich erhoben, diese Offenbarung zu verkünden. In Dich allein habe ich mein Vertrauen gesetzt, habe nur an Deinen Willen mich geklammert. Du bist in Wahrheit der Allgenügende, und hinter Dir steht der wahre Gott, Er, der alle Dinge überschattet. Fürwahr, mir genüget Gott, der Erhabene, der Mächtige, der Erhalter.«

 Der Báb

Juniorjugend–Camp: 28.04. bis 01.05.2017 in Diedrichshagen/Guest

Was ist ein Juniorjugend-Camp?

Du bist zwischen 11 und 14 Jahre alt und willst eine gute Zeit mit Freunden verbringen? Neben Lagerfeuer, Stockbrot und Kennenlernen, wirst du darin unterstützt, dein Potenzial und deine Fähigkeiten zu entdecken und zu entfalten, Freundschaften zu festigen, Gespräche zu führen und soziale Projekte für die Verbesserung der Nachbarschaft gemeinsam zu planen und durchzuführen. Spiele, sowie Sport und Spaß kommen dabei nicht zu kurz.

Inhalte:

Individuelle und gesellschaftliche Fragen: Was ist uns wichtig im Leben? Wie können wir gemeinsam einen Dienst an der Menschheit leisten? Welche Rolle spielen wir in der Gesellschaft? Welches Potenzial steckt in jedem einzelnen von uns?

Wann?
Vom 28. April – Anreise: 17 Uhr
Bis 1. Mai - Abreise: 10 Uhr

Abholservice ab Greifswald, falls benötigt.

Wo?
Kindergarten „Wilde 9“
Gutshof 3
17498 Guest

Was sollte man mitbringen?

  • Gute Laune 🙂
  • Schlafsack, Isomatte, Handtuch, Waschzeug
  • Kleidung, auch welche die schmutzig werden kann
  • Instrumente, falls vorhanden
  • Schreibzeug

Beitrag für Verpflegung

15,-€

 

 Weitere Infos und Anmeldung unter "Kontakt". 

Musical Fireside

Abendessen und Präsentation der wesentlichen Konzepte im Bahá'í-Glauben mit musikalischer Umrahmung. Der Abend findet in privatem Umfeld in der Fleischervorstadt statt.

Bitte anmelden über Email oder Telefon (siehe "Kontakt").

The art of music is divine and effective. It is the food of the soul and spirit. Through the power and charm of music the spirit of man is uplifted.

Abdu'l-Bahá

 

Einladung zum Naw-Rúz-Fest

»Dieser Tag ist wahrlich die Krone aller Monate und deren Ursprung, der Tag, da der Odem des Lebens über alles Erschaffene weht. Groß ist der Segen dessen, der ihn mit Heiterkeit und Frohmut begrüßt. «

Bahá'u'lláh

Die Bahá'í feiern zum Frühlingsanfang weltweit "Naw-Rúz", das Neujahrsfest, mit Freunden, Familie, der Gemeinde, Nachbarn und Kollegen.

Wann:
am 20. März 2017 um 16 Uhr

Wo:
Kindergarten Wilde 9
Gutshof 3
17498 Guest

Alle sind herzlich willkommen.

Die Fastenzeit und das Neujahr

Für die Bahá'í kündigt der Frühlingsanfang nicht nur das Erwachen der Natur an, sondern markiert auch den Beginn eines neuen Jahres. Naw-Rúz, was auf persisch "neuer Tag" bedeutet, wird seit Jahrtausenden im persischen Kulturkreis gefeiert und wird im Bahá'í-Glauben erneut als Anfangspunkt eines neuen Jahreszyklus festgelegt.

Astronomisch ist Naw-Rúz jener Tag, an dem die Frühlings-Tag-und-Nachtgleiche eintritt, ein Sinnbild der Erneuerung und Wiederbelebung. Zu diesem Ereignis überschreitet die Sonne bei ihrer scheinbaren Jahresbewegung auf der Ekliptik den Himmelsäquator und läßt die ganze Erde, vom Nord- bis zum Südpol, in ihrem Licht erstrahlen.

2009/10 wurde das Fest von der UNESCO und der UNO als internationales Kulturerbe anerkannt, da es "von mehr als 300 Mio. Menschen seit mehr als 3000 Jahren auf der Balkanhalbinsel, in der Schwarzmeerregion, im Kaukasus, in Zentralasien und im Nahen Osten gefeiert wird“, wie es in der Erklärung  der Generalversammlung der Vereinten Nationen heißt. Naw-Rúz wird in allen Bahá'í-Gemeinden auf der ganzen Welt gefeiert, so dass Naw-Rúz als ethnisches, indoiranisches Fest eine Globalisierung erfahren hat.

Im Bahá’í-Kalender ist Naw-Rúz einer von neun Feiertagen und steht am Ende einer 19-tägigen Fastenzeit. Im Bahá'í-Fasten wird zwischen Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang weder gegessen noch getrunken. Für die Bahá'í ist dies eine besondere Zeit der Meditation und des Gebetes, und viele berichten davon, wie das Fasten ihnen hilft ihr inneres Leben wieder zu ordnen.

Über Naw-Rúz schreibt der Religionsstifter des Bahá'í-Glaubens:

»Dieser Tag ist wahrlich die Krone aller Monate und deren Ursprung, der Tag, da der Odem des Lebens über alles Erschaffene weht. Groß ist der Segen dessen, der ihn mit Heiterkeit und Frohmut begrüßt.«

Bahá'u'lláh

Die Lebensgeschichte Bahá'u'lláhs

Liebe Weltbürger,

in diesem Jahr feiern Bahá'í aus aller Welt den 200. Geburtstag von Bahá'u'lláh. 1817 wurde Er in Teheran geboren und ist eine Manifestation Gottes, wie bspw. Moses, Abraham, Jesus oder Mohammad.

BücherGott setzte durch Ihn den Prozess einer neuen religiösen Offenbarung in Bewegung, die während Bahá'u'lláhs 40-jähriger Verbannung und Einkerkerung tausende Bücher, Sendschreiben und Briefe hervorbrachte, welche heute den Kern der Heiligen Schriften des Bahá’í-Glaubens bilden. In diesen Schriften umriss Er den Rahmen einer Neugestaltung der menschlichen Gesellschaft – geistiger, moralischer, wirtschaftlicher, politischer und philosophischer Art.

Die Erde ist nur ein Land, und alle Menschen sind seine Bürger.

Bahá'u'lláh

Um mehr über Sein Leben zu erfahren laden wir euch herzlich zu einem Geschichten-Nachmittag ein. Nächsten Sonntag, 29.01.2017, um 16 Uhr bei Familie Witte (03834/3919301).

Eure Bahá'í-Gemeinde aus Greifswald

 

 

 

Geistiger Fortschritt

Fountain Haifa

"Wenn ein Mensch in seinem Geschäft, in der Kunst oder sonst im Beruf Erfolg hat, so wird er dadurch in die Lage versetzt, sein physisches Wohlergehen zu heben und seinem Körper ein Maß von Annehmlichkeit und Wohlbehagen zu geben, bei dem er sich wohlfühlt. Wir sehen heute rings um uns, wie sich der Mensch mit aller neuzeitlichen Bequemlichkeit und Pracht umgibt und seiner physischen, materiellen Seite nichts versagt. Doch seid auf der Hut, dass ihr über der allzustarken Beachtung der körperlichen Angelegenheiten nicht die Bedürfnisse der Seele hintenan stellt, denn der materielle Gewinn vermag den Geist des Menschen nicht zu heben. Vervollkommnung in weltlichen Dingen bringt dem menschlichen Körper Freude, verherrlicht aber keineswegs die Seele.

Es mag geschehen, dass jemand, dem alle materiellen Vorteile zur Verfügung stehen und der in der größtmöglichen Behaglichkeit moderner Zivilisation lebt, doch aller wichtigen Gaben des Heiligen Geistes bar ist.

Gewiss ist materieller Fortschritt gut und lobenswert, doch sollen wir darüber nicht den wichtigeren geistigen Fortschritt außer Acht lassen und nicht die Augen für das göttliche Licht verschließen, das unter uns leuchtet.

Nur dadurch, dass wir im Geistigen sowohl als auch im Materiellen wachsen, können wir wirklich vorwärts kommen und vollkommene Wesen werden."

Abdu'l-Bahá, Ansprachen in Paris

Fremdenfeindlichkeit und Fanatismus dürfen nicht religiös begründet werden!

Am 9. März 2016 traf sich der Runde Tisch der Religionen in Deutschland zu seiner halbjährlichen Sitzung in Frankfurt am Main. Aus aktuellem Anlass verabschiedeten dabei die Mitglieder der größten in Deutschland vertretenen Religionsgemeinschaften eine gemeinsame Stellungnahme zur Flüchtlingsfrage. Darin bekräftigten sie unter anderem, dass sie „alles, was einem Willkommensklima in unseren Gemeinden und unserer Gesellschaft dient - in Begegnung, Verständigung und Kooperation aus tiefer Überzeugung unterstützen“. Als Vertreter der Bahá’í-Gemeinde in Deutschland war Dr. Nicola Towfigh dabei.

Die Bahá'í-Freunde in Greifswald schließen sich der nachfolgenden Erklärung an:

 

Erklärung des Runden Tisches der Religionen in Deutschland zur Flüchtlingsfrage

„Wenn bei dir ein Fremder in eurem Land lebt, sollt ihr ihn nicht unterdrücken. Der Fremde, der sich bei euch aufhält, soll euch wie ein Einheimischer gelten, und du sollst ihn lieben wie dich selbst; denn ihr seid selbst Fremde in Ägypten gewesen. Ich bin der Herr, euer Gott.“

Levitikus / 3. Mose 19,33-34

Jesus spricht: „Ich war fremd und obdachlos, und ihr habt mich aufgenommen oder nicht aufgenommen. ... Was ihr für meine geringsten Brüder und Schwestern getan habt oder nicht getan habt, das habt ihr mir getan oder nicht getan.“

Nach Matthäus 25,35.40

„O ihr Menschen. Wir haben euch von einem männlichen und einem weiblichen Wesen erschaffen, und Wir haben euch zu Verbänden und Stämmen gemacht, damit ihr einander kennenlernt. Der Angesehenste von euch bei Gott, das ist der Gottesfürchtigste von euch. Gott weiß Bescheid und hat Kenntnis von allem.

Koran Sure 49,13

„Die Erde ist eine Heimat und alle Menschen sind ihre Bürger.“

Baha’u’llah

„Sieh jeden Bittenden als deinen spirituellen Meister an.“

Vimalakirti Sutra (Buddhismus)

Die Aussagen unserer heiligen Schriften im Blick auf Fremde, auf Bedürftige und auf das Verhältnis der verschiedenen Völker zueinander sind eindeutig. Sie entsprechen der zentralen Aussage der Menschenrechtserklärung: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“

Für Menschen, die in den Traditionen ihrer Religionen leben, sind sie verbindlich. Fremdenfeindlichkeit und Fanatismus dürfen nicht religiös begründet werden!

Für die Religionsgemeinschaften ergeben sich in der gegenwärtigen Flüchtlingskrise folgende Maßstäbe:

  • Bei allen notwendigen Maßnahmen ist die Würde jedes einzelnen Menschen und die Perspektive eines gelingenden Zusammenlebens national und international zu achten.
  • Das gilt für die Bekämpfung der Fluchtursachen ebenso wie für die Versorgung in den Flüchtlingslagern der verschiedenen Länder, für die Aufnahme in Deutschland und auch für unvermeidliche Rückführungen.

Wir setzen uns insbesondere ein für gemeinsame Aktionen der Religionsgemeinschaften im nationalen wie im internationalen Rahmen. Dabei hat die Freiheit in umfassendem Sinne für uns besonderes Gewicht, indem wir verfolgten und marginalisierten Gruppen zur Seite stehen wollen.

Alles, was einem Willkommensklima in unseren Gemeinden und unserer Gesellschaft dient - in Begegnung, Verständigung und Kooperation -, unterstützen wir aus tiefer Überzeugung.

Für die Mitglieder des Runden Tisches der Religionen in Deutschland (RT/D)

aus dem Zentralrat der Juden, der evangelischen Kirche, der römisch-katholischen Kirche, der orthodoxen Kirche, der Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (DITIB), dem Islamrat, dem Zentralrat der Muslime, der Deutschen Buddhistischen Union (DBU) und dem Nationalen Geistigen Rat der Baha'i".

gez. Dr. Franz Brendle

Geschäftsführer des RT/D

 

Zum Hintergrund

Der Runde Tisch der Religionen in Deutschland versteht sich als ein eigenständiges Gremium aus Repräsentanten der großen Religionsgemeinschaften in Deutschland. Er trifft sich zweimal jährlich zur gegenseitigen Information, zur Planung des Tages der Religionen sowie zu Stellungnahmen für die Presse und für die Religionsgemeinschaften im interreligiösen Kontext. Alle Erklärungen des Runden Tischs der Religionen findet man unter: runder-tisch-der-religionen.de.

Einladung zum Ridvan-Fest 2016

Einladung zum Ridvan Fest

Das Ridván-Fest ist das bedeutsamste und heiligste aller Bahá’í-Feste. In dieser Zeit gedenken die Bahá'í auf der ganzen Welt der Zeit, in der Bahá'u'lláh verkündete, der Verheißene aller Religionen zu sein.

Alle sind herzlich willkommen.

Wann:
am 1. Mai 2016
um 11 Uhr

Wo:
Kindergarten Wilde 9
Gutshof 3
17498 Guest

 

»Die göttliche Frühlingszeit ist angebrochen, o Erhabenste Feder, denn das Fest des Allbarmherzigen naht mit Eile.«

Bahá'u'lláh

Ein Beitrag auf domradio.de über den "Beginn der Weltreligion der Bahá'í".

Naw-Rúz-Fest am 20.03.2016

Einladung zum Naw-Rúz-Fest am 20.03.2016

   Naw-Rúz, das ist das Neujahrsfest. An diesem Tag wird der Beginn des neuen Jahres gefeiert und gleichzeitig mit dem Ende der Fastenzeit das alte Jahr abgeschlossen. Astronomisch ist Naw-Rúz der Tag, an dem die Frühlings-Tag- und Nachtgleiche eintritt.

Für die Bahá'í ist es ein heiliger Tag mit einer tiefen spirituellen Bedeutung. Durch den Neubeginn des Jahreszyklus in der Natur und das Ende der dunklen Jahreszeit steht Naw-Rúz symbolisch für die geistige Erneuerung.

 

Die Bahá'í in Vorpommern laden herzlich zum Naw-Rúz-Fest ein.

Ort: Kindergarten "Wilde 9", Gutshof 3, 17498 Diedrichshagen-Guest
Zeit: Sonntag, 20. März 2016, ab 15 Uhr

Das Fest beginnt mit einer Andacht mit anschließendem geselligen Beisammensein bei Kaffee und Kuchen. Wer möchte, kann gerne etwas zum Buffet beitragen. Für Kinder wird es ein Angebot geben.

Über den Naw-Rúz-Tag schreibt Baha'ullah im Kitáb-i-Aqdas:

»Dieser Tag ist wahrlich die Krone aller Monate und deren Ursprung, der Tag, da der Odem des Lebens über alles Erschaffene weht. Groß ist der Segen dessen, der ihn mit Heiterkeit und Frohmut begrüßt.«

Die Pflicht zur Freundlichkeit und Anteilnahme gegenüber Ausländern und Fremden

Aus einer Rede von Abdu'l-Bahá in Paris am 16. und 17. Oktober 1911

Wenn sich ein Mensch zu Gott hinwendet, findet er überall Sonnenschein. Alle Menschen sind seine Brüder. Vermeidet, wenn ihr mit Ausländern zusammenkommt, durch überkommene Förmlichkeit den Anschein von Kälte und mangelnder Anteilnahme zu erwecken, Schaut sie nicht an, als ob ihr sie für Tunichtgute, Diebe oder Flegel hieltet. Es mag euch geraten erscheinen, vorsichtig zu sein, um euch nicht den Gefahren einer Bekanntschaft mit solchen vielleicht unerwünschten Elementen auszusetzen.

Ich bitte euch, denkt nicht nur an euch selbst. Seid freundlich zu den Fremden, gleichviel ob sie aus der Türkei, aus Japan, Persien, Rußland, China oder irgendeinem anderen Land der Erde kommen.

Helft ihnen, sich daheim zu fühlen, erkundigt euch nach ihrer Unterkunft, fragt, ob ihr ihnen nicht irgendeinen Dienst erweisen könnt, und versucht, ihr Leben ein wenig glücklicher zu gestalten.

Bleibt auch dann noch weiterhin freundlich, wenn sich euer ursprünglicher Verdacht bestätigt - derartige Freundlichkeit wird ihnen helfen, sich zu bessern.

Warum sollten wir überhaupt Ausländer als Fremde behandeln?

Laßt die Menschen, die ihr trefft, auch ohne besondere Betonung wissen, daß ihr in der Tat Bahá'í seid. Setzt Bahá'u'lláhs Lehre von der Güte gegenüber allen Nationen in die Tat um.

Begnügt euch nicht damit, durch Worte Freundschaft zu erzeigen, lasst eure Herzen in liebevoller Freundlichkeit für alle erglühen, die eure Wege kreuzen.

O ihr, die ihr dem Westen angehört: seid gut zu denen, die aus der Welt des Ostens kommen, um unter euch zu weilen. Vergeßt in der Unterhaltung mit ihnen eure Förmlichkeiten, die ihnen ungewohnt sind. Östlichen Völkern erscheint ein derartiges Verhalten kalt und unfreundlich. Befleißigt euch vielmehr des Mitempfindens. Lasst sie fühlen, dass ihr von allumfassender Liebe erfüllt seid. Wenn ihr einen Perser oder einen anderen Fremden trefft, so redet mit ihm wie mit einem Freunde; scheint er einsam zu sein, so trachtet danach, ihm zu helfen. Leiht ihm bereitwillig eure Dienste. Wenn er traurig ist, so tröstet ihn, wenn er arm ist, unterstützt ihn, wenn er bedrückt ist, steht ihm bei, ist er im Elend, stärkt ihn. Tut ihr das, so werdet ihr nicht nur mit Worten, sondern auch durch Taten und in der Wahrheit zeigen, dass ihr alle Menschen als Brüder anseht.

Abdu'l-Bahá

Einladung zum Themenabend "Gebet und Meditation"

Am Freitag findet erneut ein Mini-Workshop statt, diesmal zum Thema “Gebet und Meditation”. Alle sind herzlich eingeladen.

»Während der Meditation wird die Seele des Menschen unterrichtet und gestärkt, durch Meditation entfalten sich vor seinem Auge Dinge, von denen er zuvor nichts wusste. Durch Meditation erfährt er göttliche Eingebung, durch sie empfängt er himmlische Nahrung.« 'Abdu'l-Bahá

»Während der Meditation wird die Seele des Menschen unterrichtet und gestärkt, durch Meditation entfalten sich vor seinem Auge Dinge, von denen er zuvor nichts wusste. Durch Meditation erfährt er göttliche Eingebung, durch sie empfängt er himmlische Nahrung.«

'Abdu'l-Bahá

Einladung Themenabend

Einladung zum Themenabend "Liebe"

Am Freitag findet erneut ein Mini-Workshop statt, diesmal zum Thema "Liebe". Ob Agnostiker, Atheist, Bahá'í, Buddhist, Christ, Jude, Hindu, Moslem oder Zoroastrier, jede/r ist herzlich eingeladen.

Feiertag: Geburt Bahá'u'lláhs

Der 12. November hat für die Bahá’í in Greifswald eine besondere Bedeutung. An diesem Tag wurde im Jahre 1817 Bahá’u’lláh, der Stifter der Bahá’í-Religion, in Teheran geboren. Wie in weltweit über 120.000 Orten feiert auch die Gemeinde in Greifswald gemeinsam mit Freunden und Gästen seinen Geburtstag. Das Fest beginnt am Vorabend des Heiligen Tages, am 11. November, 18 Uhr in der Mühlenstraße mit einer Andacht, einer Einführung in Bahá'u'lláhs Leben und anschließendem gemeinsamen Essen.

Bahá’u’lláh wurde am 12. November 1817 in Teheran, Iran, geboren. Sein bürgerlicher Name lautete Mirzá Husayn-´Alí. Bahá’u’lláh ist arabisch und bedeutet „Herrlichkeit Gottes“.

Bahá’u’lláh entstammte einer persischen Adelsfamilie. Sein Vater bekleidete das Amt eines Staatsministers, das auch Bahá’u’lláh offen stand. Er zog es jedoch vor, sich karitativen Werken zu widmen und war in seiner Heimat bald als „Vater der Armen“ bekannt. Weil er eine vom Islam unabhängige Religion verkündete, wurde er gefangen genommen und verbannt.

In einem Garten bei Bagdad, Irak, verkündete Bahá’u’lláh im Jahre 1863 gegenüber seinen Gefährten, dass er der Gesandte Gottes für die heutige Zeit sei.

Während seiner Verbannungszeit verfasste Bahá’u’lláh viele Schriften. Aus seinen Worten ziehen die weltweit über fünf Millionen Bahá’í Inspiration für das persönliche wie auch gesellschaftliche Leben und Wirken.

Für die Bahá’í nimmt Bahá’u’lláh eine Stellung ein, die vergleichbar ist mit der von Moses, Buddha, Jesus oder Mohammed. Gott erneuerte seine im Wesen unteilbare Religion immer wieder durch das Wirken dieser großen religiösen Offenbarergestalten; dieses fortschreitende Offenbarungsgeschehen wird auch zukünftig andauern. Religion ist für die Bahá’í fortschreitende göttliche Erziehung der Menschheit.

Kreativsamstag

Einladung Kreativsamstag

Unkostenbeitrag für Material 5,- Euro. Um Anmeldung wird gebeten unter oder 03834/3919301.

»Alle wunderbaren Werke, die ihr in dieser Welt seht, sind durch das Wirken Seines höchsten, erhabensten Willens, Seines wunderbaren, unerschütterlichen Planes offenbart worden. Allein die Enthüllung des Wortes »Gestalter«, das von Seinen Lippen kommt und der Menschheit Seine Eigenschaft verkündet, hat eine Kraft entfesselt, die durch Zeitalter hindurch alle die mannigfaltigen Künste hervorrufen kann, welche die Hand des Menschen auszuüben vermag. Dies ist wahrlich eine unumstößliche Wahrheit. Kaum war dieses strahlende Wort geäußert, da brachten seine belebenden, in allem Erschaffenen wirkenden Kräfte die Mittel und Werkzeuge hervor, durch die solche Künste entstehen und vervollkommnet werden können. Alle wunderbaren Errungenschaften, die ihr jetzt seht, sind die unmittelbaren Auswirkungen der Offenbarung dieses Namens.«

Bahá'u'lláh

Ridván - das heiligste Fest

Das Ridván-Fest ist das bedeutsamste und heiligste aller Bahá'í-Feste und kündet von den Tagen, als Bahá'u'lláh sich am 22. April 1863 für 12 Tage in den Garten Najibíyyih zurückzog, und Seinen Gefährten Seine Sendung erklärte. Dieser herrliche Rosengarten wurde später Garten Ridvan (Paradiesgarten) genannt, und lag außerhalb der Stadt Bagdad am Tigris.

Mit diesem feierlichen Akt war die "Frist" eines vollen Jahrzehnts, die nach göttlicher Bestimmung zwischen die Offenbarung Bahá'u'lláhs im Síyáh-Chál und ihre Verkündigung an die Jünger des Báb gesetzt war, abgelaufen. Die "festgesetzte Zeit der Geheimhaltung", während der, wie Er selbst bezeugt, die "Zeichen einer gottgegebenen Offenbarung" über Ihn kamen, war erfüllt.

Shoghi Effendi

Auch die Bahá'í der Umgebung Greifswald feiern das Ridván-Fest, alle Besucher sind herzlich willkommen:

Einladung-Ridvan-Feier